Gaststätte Watteler

Gaststätte Watteler mit Opel Admiral und Notrufsäule vor der Hausfassade

Die Gastwirtschaft Watteler in den 1950er - 1970er Jahren

Gasthäuser sind das Herzstück kleinstädtischen und dörflichen Lebens und Brennpunkt zwischenmenschlicher Kommunikation.

Die historische Gastwirtschaft Watteler aus Eschweiler über Feld ist geprägt durch ihre Vollständigkeit mit Theke, Schränken, Tischen, Stühlen und dem kompletten beweglichen Inventar, wie Gläsern, Geschirr, Bildern bis hin zu Bierdeckeln und Knobelbechern. Für ein Freilichtmuseum ein absoluter Glücksgriff. In der Regel müssen Gegenstände ergänzt werden, da die Originalstücke nicht mehr vorhanden sind.

Eine Gastwirtschaft mit zentraler, soziokultureller Bedeutung, wie die Gaststätte Watteler, verändert im Laufe der Zeit immer wieder ihr Erscheinungsbild. Während die Außenfassade mit ihren gebrauchten und wieder verwendeten Ziegeln die Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg repräsentiert, zeigt der Flurbereich mit seinen typischen pastellfarbenen Fliesen den Zeitgeschmack der 1950er Jahre. Hier spiegelt sich das beginnende Wirtschaftswunder in Kleinstadt und den ländlichen Regionen. Die Einrichtung des Schankraums stammt aus den späten 1960er und frühen 70er Jahren und zeugt vom damaligen "Strukturwandel" von der reinen Trinkstätte zur Trink- und Essstätte.

Der Anbau der Toilettenanlage und die grundlegende Neugestaltung des Schankraums sind Mitte der 1970er Jahre die letzten großen Umbauten hier. Die Präsentation im Museum spiegelt diesen Zeitschnitt wider.


Panorama des WC in der Gaststätte (MOV, 2,06 MB)


Öffnungszeiten es Gastronomiebetriebes

Sommersaison: Dienstag bis Donnerstag und Samstag bis Sonntag,
12 bis 18 Uhr
Küche 12 bis 16:30 Uhr
in den Schulferien NRW auch freitags geöffnet.

Wintersaison (1.11. bis 31.3.): geschlossen