Verbundprojekt

Von der Nissenhütte bis zum Quelle-Fertighaus

Behelfsheime und Baracken, Siedlerstellen und Eigenheime – das Bauen nach dem Zweiten Weltkrieg führte zu einem grundlegend veränderten Bild vom ländlichen Raum und steht inzwischen im Fokus der freilichtmusealen Forschung.

Obwohl es sich bereits in Bau- und Ausstellungsprojekten niedergeschlagen hat, blieben die Untersuchungen dazu bislang weitgehend auf Einzelbeispiele und lokal begrenzte Phänomene beschränkt. Die Arbeitsgemeinschaft "Von der Nissenhütte bis zum Quelle-Fertighaus. Alltagsleben im ländlichen Raum nach 1945", bestehend aus dem Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim, dem LVR-Freilichtmuseum Kommern und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg, möchte diese Lücke im überregionalen Vergleich schließen.

Ziel dieses Verbundprojektes ist es, die museale Erforschung der Zeit-, Sozial- und Kulturgeschichte zwischen 1945 und 1980, einschließlich der mit ihr verbundenen materiellen Kultur, zu intensivieren und einer breiten Öffentlichkeit zu-gänglich zu machen.